Digitalisierung bedeutet nicht alles zu digitalisieren
Wenn Menschen hören, dass ich mich beruflich mit Digitalisierung beschäftige, erwarten viele, dass bei mir alles ausschließlich digital abläuft.
Die Realität sieht etwas anders aus. Natürlich arbeite ich täglich mit Moderner Software, eigener Serverinfrastruktur und digitalen Werkzeugen. Viele meiner Prozesse sind automatisiert und ich bevorzuge Lösungen, die lokal betrieben werden können. Trotzdem liegt auf meinem Schreibtisch jeden Tag ein Notizbuch. Manche Gedanken gehören nicht auf dem Bildschirm während ich programmiere oder neue Konzepte entwickle, entstehen ständig Ideen.
- Manchmal sind es kleine Skizzen
- Manchmal eine neue Struktur
- Manchmal einfach nur ein Gedanke
den ich nicht verlieren möchte. Genau dafür nutze ich bewusst Papier.
Ein Notizbuch lenkt mich nicht ab. Es zeigt keine Benachrichtigungen, keine E-Mails und keine neue Aufgaben. Es gibt mir Raum, Gedanken zu sortieren, bevor daraus digitale Konzepte entstehen .
Das richtige Werkzeug für die Richtige Aufgabe
Digitalisierung bedeutet für mich nicht, analoge Arbeitsweisen vollständig zu ersetzen. Sie bedeutet, bewusst zu entscheiden, welches Werkzeug für eine Aufgabe am besten geeignet ist.
Für Projekte, Dokumentation oder Softwareentwicklung nutze ich selbstverständlich digitale Systeme. Für Ideen, erste Skizzen oder spontane Gedanken greife ich jedoch oft lieber zu Stift und Papier.
Nicht aus Nostalgie. Sondern weil es in diesem Moment das effektivste Werkzeug ist.
Digitalisierung braucht kein Dogma
Ich glaube nicht daran, alles zwanghaft zu digitalisieren. Gute Digitalisierung entsteht dort, wo sie den Arbeitsalltag verbessert.
- Manchmal ist das eine Automatisierung
- Manchmal eine lokale KI
- und manchmal eben ein einfaches Notizbuch
Entscheidend ist nicht, ob etwas analog oder digital ist.
Entscheidend ist ob es den Menschen unterstützt.
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